„Kinder- und Jugendarbeit unter freiem Himmel“

Der Mobile Jugendtreff sucht die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrem unmittelbaren  Umfeld, ihren Treffpunkten, Wohn- und Lernorten auf und unterbreitet ihnen diverse Angebote (z.B. Freizeit-, Hilfe und außerschulische Bildungsangebote). Wichtig dabei ist, Ihnen ausreichend Raum für eigene Ideen zu geben bei deren Verwirklichung wir sie gerne unterstützen. Dieses niedrigschwellige Angebot, ist mit verschiedensten Materialien, Spiel- und Sportgeräte, Sitzmöglichkeiten, etc. ausgestattet. Unter dem Motto: „Kinder- und Jugendarbeit unter freiem Himmel“, können Picknicks, verschiedenste Turniere (Kicker, Volleyball, Boule, etc.), Tagestouren, Beratungen etc. stattfinden.
Darüber hinaus kann eine verbindlichere Beziehungsgestaltung so aussehen, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Durchführung einzelner Aktionen in der Mitverantwortung sind. Fußballturniere, Ferienaktionen im Stadtteil oder auch die Unterstützung sozialraumübergreifender Angebote wie das Stadtteilfest, das Karlstraßenfest, der Weltkindertag, „Cottbus Open“ oder die Kinder- und Jugendkonferenzen sind hierfür Beispiele.
Die Interessen und Bedürfnisse unserer Zielgruppe stehen im Vordergrund und werden in der Öffentlichkeit vertreten. Hieran orientieren sich auch die Inhalte. Besondere Beachtung bekommen dabei die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Erschließung individueller Ressourcen.
Für die zielgruppenspezifische Arbeit besteht die Möglichkeit den Mobilen Jugendtreff thematisch mit erforderlichen Materialien zu bestücken, um z.B. Projekte mit Schulen, Initiativen, Vereinen oder anderen Institutionen anzubieten.

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • Die Initiierung von Freizeitaktivitäten, die direkt und unmittelbar an den Wünschen, Bedürfnissen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen anknüpfen
  • Über die verschiedenen Freizeitangebote erfolgt die (Wieder)Aufnahme von Beziehungen zu Zielgruppen, die ansonsten kaum oder gar nicht von Hilfeangeboten bzw. pädagogischen Aktivitäten erreicht werden.
  • Die praktische Lebenshilfe vor Ort. Die das Angebot betreuenden Sozialarbeiter sind bei der Zielgruppe präsent und unmittelbarer AnsprechpartnerIinnen für die großen und kleinen Probleme der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern und Anwohner im Quartier.
  • Die Vernetzung der Angebote verschiedener Träger der Jugend- /Jugendsozialarbeit in der Stadt
  • Die Möglichkeit, Krisenintervention und Deeskalation im Vorfeld von Konflikten zu unterstützen, wie z.B. bei drohenden Auseinandersetzungen zwischen Jugendgruppen
  • Die Übernahme einer brückenschlagenden Funktion vor Ort, mit dem Abbau von Schwellenängsten,
  • Die Vermittlung zwischen Schule und Jugendarbeit sowie deren Vernetzung und Kooperationen mit verschiedenen Schulen der Stadt
  • Förderung von gelingenden und demokratischen Zusammenleben durch demokratische, informelle und nonformale Bildung
  • Integration und Partizipation