Jugendarbeit

Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit

Zu den Projekten der offenen und mobilen Jugendarbeit gehören am zentral gelegenen Staatstheater der „Club Humi – Superheldenclub“, der Jugendclub „2nd Home- Outreach“ im Stadtteil Neu-Schmellwitz, der „Mobile Jugendtreff“ mit der Priorisierung für den Stadtteil Sandow und die „Aufsuchende Jugendsozialarbeit“ im Rahmen von „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (Justiq) für die Sozialräume Nord, Süd und Ost.

Bei der Nutzung unserer Angebote finden die Kinder und Jugendlichen Raum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit, zur Verwirklichung ihrer Ideen und zum Eingehen sozialer Bindungen. Besonderes Augenmerk gilt dabei Werten wie Toleranz und Akzeptanz sowie der Förderung, Entdeckung und Entwicklung eigener Kompetenzen und Interessen. Die Rolle als Pädagog*innen verstehen wir als aktive Unterstützer*innen für den Einzelnen, Anleiter*innen bei pädagogischen Gruppenangeboten und Gemeinwesenarbeiter*innen. Wir sind als Ansprechpartner da und unterstützen die Jugendlichen bei der Freizeitgestaltung und bei der Lösung persönlicher Fragestellungen und Probleme. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen sich der Konsequenzen ihres Handelns und ihrer Selbstwirksamkeit bewusst werden.

Die Projekte der Jugendbeteiligung und außerschulischen Jugendbildung (z.B. Ausrichtung von 2 Jugendkonferenzen in der Stadt Cottbus, stellen für uns einen weiteren gelingenden Zugang zu unserer Zielgruppe dar. Beide Arbeitsfelder profitieren unmittelbar voneinander. Durch Jugendbildung lernen junge Menschen demokratische Möglichkeiten zur Beteiligung und ihre Rechte kennen. In Beteiligungsprojekten können sie eigene Wünsche und Interessen umsetzen und sich innerhalb ihrer Lebenswelt engagieren. Beide Arbeitsfelder zielen auf Selbstwirksamkeitserfahrung, Empowerment und Selbstverantwortung ab. Diese Elemente sind für eine gelingende präventive Arbeit unverzichtbar.

Auch im Bereich der Migrationssozialarbeit bestehen verschiedene Erfahrungen und Kompetenzen. Im Kita-Bereich wurde eine Migrationssensible Elternarbeit etabliert. Besonders für Neu-Zugewanderte Familien werden der Zugang zu Kitas und die Orientierung für Eltern besonders ernst genommen.

Im Bereich der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sind Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund vor allem in der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit im Sozialraum Ost (Justiq) vorzufinden. Dieses Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren und unterstützt hauptsächlich am Übergang zum Beruf bzw. zu Ausbildung/Studium. Der große Teil der Teilnehmenden hat eine Migrations-/Fluchtbiographie.

Auch die anderen Projekte der offenen Jugendarbeit verzeichnen in ihren Angeboten einen großen Zulauf interessierter junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Hierbei setzen wir auf den Effekt des Gemeinschaftslebens, welches für eine gelingende Integration grundlegend ist und dessen Wirkungen für uns regelmäßig sichtbar werden.

Das Verständnis unserer Arbeit findet ihr hier.

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